Karlsruhe nicht verheizen!

Die EnBW hat Verträge mit Venture Global LNG unterschrieben, bis 2046 jährlich große Mengen amerikanisches Fracking-Gas von zwei riesigen LNG-Terminals in Louisiana zu beziehen. Und das, obwohl die EnBW mal bis 2035 klimaneutral sein wollte.

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Verbrannt werden soll das Gas zukünftig unter anderem in den drei neuen Gaskraftwerken der EnBW. Eines davon, das Rheinhafen-Dampfkraftwerk 9 (RDK9), soll in wenigen Monaten in Karlsruhe gebaut werden.

Wir sagen: RDK Nein! Und teilen dies der EnBW mit kreativen Aktionen mit.

Forderungen

1. Nachhaltiger Fernwärmeplan – statt Öl, Gas und Kohle!

Die Karlsruher Fernwärme speist sich aktuell vor allem aus dem Kohlekraftwerk im Rheinhafen, der Ölraffinerie Miro und dem Gaskraftwerk an der Honsellstraße. Auch mit dem neuen Gaskraftwerk bleiben die Karlsruher Grundbedürfnisse in fossiler Hand. Wir brauchen in Karlsruhe einen Plan, wie die Fernwärme zeitnah erneuerbar erzeugt werden kann.

2. Klimakatastrophe made in Germany → RDK Nein!

Das neue Gaskraftwerk RDK9 im Rheinhafen wird schmutziger denn je. Die Umstellung auf grünen Wasserstoff im Jahr 2035 ist unsicher, die Emissionen beim Betrieb mit Erdgas ähnlich hoch wie bei einem Kohlekraftwerk. Deshalb sagen wir: RDK Nein!

3. Menschenrechte nicht nur auf dem Papier!

In Louisiana (USA) werden aktiv Menschenrechte gebrochen, um dreckiges Fracking-Gas zu fördern. Die EnBW ist einer der großen Treiber dieser schmutzigen Geschäfte, obwohl sie als Unternehmen in öffentlicher Hand in besonderer Weise zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet sind. Wir fordern deshalb als ersten Schritt die Veröffentlichung eines unabhängigen Menschenrechtsbericht mit Einbeziehung der Lieferketten von der EnBW!

Hintergründe ➔